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Hinweise zur Hörbuch-Produktion für Sprecher/innen mit Homestudio

Damit die Zusammenarbeit möglichst reibungslos und ohne zeitraubende Rücksprache- und Korrekturzyklen erfolgt, haben wir hier produktionsrelevante Details für die Arbeit im eigenen Sprecher-Studio für Hörbücher zusammengefasst. Bitte geht diese in Ruhe durch und meldet euch gerne jederzeit, sollte dennoch etwas offen sein!

 

In welchem Format sollen die Daten angeliefert werden?

  • 48 khz und 24 Bit WAV (PCM) Mono. 
    • Sollten die Dateien in einem anderen Format vorliegen oder aufgenommen sein, einfach kurz mit absprechen. Bitte nicht selbstständig nach dem Recording Bitrate oder Samplerate ändern oder konvertieren!
  • Textrein editiert: Versprecher, doppelte Sätze, Neuansätze, Trink- und Räusperpausen bitte rausnehmen. Feinschnitt (Atmer anpassen, ggf. Sprechpausen anpassen) machen wir dann.
  • Ohne Effekte/Filter/Bearbeitung: Bitte Daten komplett unbearbeitet (weder analog noch digital) anliefern. Keine Gates, Dynamikbearbeitung, EQs, De-Noiser, etc…
  • Dateilänge nach Schnitt darf maximal 60 Minuten betragen. Wenn es länger sein sollte, bitte Aufteilen innerhalb eines Kapitels (siehe nächster Punkt)

Wie sollen die Dateien benannt und angelegt werden?

  • Dateien werden kapitelweise angelegt, das Benennungschema bitte chronologisch in Hörfolge: 001.wav, 002.wav, 003.wav nennen,… ohne Titel, Name, Sprechername, etc…
  • Sollte eine Datei/ein Kapitel länger als 60 Minuten sein, bitte in zwei Dateien aufteilen. Die Folgenummer in der Dateibenennung wählen. Alle darauffolgenden Nummer verschieben sich dann um eine Nummer
  • Titelansage Intro / Outro bitte am Anfang von Kapitel 1 bzw. letztem Kapitel einsprechen, nicht als separate Datei.

Was tun bei Skriptfehlern?

  • Im Zweifel wird es so gelesen, wie es im Skript steht, damit sind wir auf der sicheren Seite.
  • Bei total offensichtlichen Fehlern ist man dankbar, wenn sie vom Sprecher ausbessert werden, aber wirklich nur, wenn kein Zweifel besteht: Denn die Probleme fangen dann an, wenn es doch etwas diskutabel ist und am Ende doch so gewollt war was da steht…

Ich bin mir unsicher bei einer Textstelle bzgl. Aussprache/Betonung/Skriptkorrektur und würde gerne eine Variante anbieten. Wie sollen Alternativ-Versionen angeliefert werden?

  • Wir versuchen durch Briefing/Regiehinweise diesen Fall zu vermeiden. Wenn nicht anders kommuniziert, sind wir (und auch die meisten Verlage) in der Regel froh, wenn Sprecher/in selbstständige Entscheidungen treffen und nicht allzu viele Varianten vorhanden sind. Sollte es dennoch wirklich zweideutig sein, bitte wie folgt vorgehen.
  • Bitte nicht zwei Versionen eines Satzes/eines Absatzes direkt im fertigen Kapitel als Alternativen anbieten – dieses sollte frei von Dopplungen sein, da es sonst zu Schwierigkeiten bei etwaigen Korrekturen kommen kann, da die Zeitangaben der Marker nach Löschung der doppelten Passage nicht mehr übereinstimmen.
  • Bitte in einer separaten Datei mit der Endung _ALT hochladen.
    • Beispiel: Wenn es im zweiten Kapitel zu einer Alternativ-Version kommen sollte, den betreffenden Satz bitte als 002_ALT.wav gesondert hochladen
  • Kommentare zu der ALT-Version gerne mit einer .txt-Datei falls es Anmerkungen dazu gibt (Sec-Anzahl und Kommentar), denn der Engineer hat u.U. die E-Mail von dir nicht gelesen und so sieht er alles auf jedem Fall

Wie soll ich mit Fußnoten und Quellenangaben bei Sachbüchern umgehen?

  • Wenn nicht anders darauf hingewiesen wurde, werden Quellenangaben / Quellenkurzverweise in Fußnoten oder im Fließtext nicht mitgelesen. (wie bspw. „vgl. Müller 2009“ oder „2005 Müller-Schmidt et.al.„)

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