Drei Fragen, die ihr vor eurem Photoshoot beantworten solltet

Tut euch selbst den Gefallen und seid nicht die nächste Band, die mit verschränkten Armen und ernster Miene vor einer Backsteinmauer für das Bandfoto posiert. Verträumt und voller Fernweh über das Bahngleis zu spazieren ist auch nicht die Lösung. Ihr habt Besseres verdient!

von Matthias Ball

Tipps um Band Photoshooting
Tut euch selbst den Gefallen und seid nicht die nächste Band, die mit verschränkten Armen und ernster Miene vor einer Backsteinmauer für das Bandfoto posiert. Verträumt und voller Fernweh über das Bahngleis zu spazieren ist auch nicht die Lösung. Ihr habt Besseres verdient!

Das Bandfoto macht man gerne – es ist eines der schönen Dinge, das neben der Musik auf eurer To-Do-Liste stehen sollte. Aber man sollte es nicht als Nebensache abtun, dafür ist der Einfluss eines Bandfotos viel zu groß.

Euer Foto ist das Erste, was Labels, Veranstalter, Agenturen und Interessierte von euch sehen. Und der erste Eindruck wiegt bekanntlich schwer!

Dieser Beitrag soll euch daher drei nützliche Ratschläge mit auf den Weg geben.

Erstens: Wer seid ihr und was wollt ihr ausdrücken?

Jedes Fotoshooting hat es verdient, dass sich vorher eingehend Gedanken darüber gemacht wird. Stellt euch zu allererst die Frage, welche Stimmung und Aussage euer Foto transportieren soll. Das sollte natürlich mit eurer Persönlichkeit und Musik zusammenpassen! Seid euch bewusst, dass euer Foto identitätsgebend ist. Beantwortet euch deshalb die Frage „Wer sind wir eigentlich?“. Vielleicht passt ein schnellgemachtes Foto beim Bierchen in der Lieblingskneipe besser zu euch als eine „sterile“ Aufnahme aus dem Fotostudio. Oft hilft ein Brainstorming um Gefühlslagen zu formulieren, die das Foto hervorrufen soll.

Zweitens: Wer soll das Foto knipsen?

Erst danach sollte man sich daranmachen, einen Fotografen zu suchen mit dem ihr die passende Location wählt. Der Fotograf ist natürlich wichtig, aber leider schränken Budget-Vorstellungen die Auswahl meist deutlich ein. Darunter muss die Qualität des Ergebnisses aber keinesfalls leiden, denn entscheidend ist die Message und der Ausdruck! Und das schafft auch schon oft der Kumpel, der hobbymäßig fotografiert, wenn ihr eure Vorstellung klar kommuniziert. Wichtig ist nur, dass der Fotograf, egal ob Laie oder Profi, ein Gefühl dafür bekommt, welches Foto ihr euch wünscht.

Drittens: Wo soll das Foto erscheinen?

Sprecht mit eurem Fotografen außerdem unbedingt über die Bildformate. Macht euch vorher Gedanken, für welchen Zweck ihr die Fotos verwenden wollt und lasst euch die Fotos in den entsprechenden Größen/Ausrichtungen schicken. Für Printmedien benötigt man beispielsweise 300 dpi, für das Internet genügen 72 dpi. Außerdem gibt es auf den verschiedenen Internetportalen wie Facebook, Soundcloud, usw. optimale Bildmaße, die ihr online finden könnt, damit das Hochladen stressfrei verlaufen kann.

Viel Spaß bei der Vorbereitung und beim Shooting!

 


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